Transnationale Fachtagung des Projekts ISAtrans am 15. Mai 2014

Die Werkstatt PARITÄT und der PARITÄTISCHE, Landesverband Baden-Württemberg laden ein zu einer ganztägigen transnationalen Fachtagung zum Thema „Übergänge von Haft in Arbeit – Herausforderungen für ein gelingendes Übergangsmanagement“. Die Veranstaltung wird am 15. Mai 2014 im GENO-Haus Stuttgart stattfinden, Anmeldungen bitte über die im Flyer angegebene Adresse.

Die bisherigen Erfahrungen und Ergebnisse des transnationalen ESF-Projekts ISAtrans zu einem systematisierten Übergang von Haft in Arbeit sind der Anlass zu einer transnationalen Tagung unter Einbezug der Ansätze der Partnerorganisationen aus Italien (Justizvollzugsanstalt Volterra und Caritasdiözese Bozen-Brixen, Projekt Odos) und Frankreich (Feste Mutzig und L’Atelier Strasbourg).
Nach dem Hauptvortrag von Wolfgang Wirth, Leiter des Kriminologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen zum Thema „Übergänge von Haft in Arbeit – Eckpunkte für ein gelingendes Übergangsmanagement“ und der Darstellung der bisherigen Ergebnisse des Projekts ISAtrans wird am Nachmittag in vier Foren Raum für Vertiefung und Diskussion zu den thematischen Schwerpunkten sein. Dort werden u.a. die interdisziplinäre Nachsorge im italienischen Strafvollzug, die beispielhafte Öffnung von Haftanstalten zur Zivilgesellschaft, die Zusammenarbeit von Arbeitsagenturen und Jobcentern mit Trägern der freien Straffälligenhilfe am Übergang von Haft in Arbeit sowie die praktischen Erfahrungen eines deutsch-französischen Arbeits- und Friedensprojekts diskutiert werden.
Den Abschluss der Tagung bildet eine Podiumsdiskussion zu den Umsetzungsperspektiven eines gelingenden Übergangsmanagements von Haft in Arbeit in Baden-Württemberg, an der VertreterInnen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und freier Straffälligenhilfe teilnehmen werden.

Weitere Informationen finden Sie hier im Flyer zur Fachtagung am 15. Mai. 2014 (PDF).