Fortbildungsplanung

Ein klassisches und weit verbreitetes Instrument der Personalentwicklung ist die Fort- und Weiterbildung. Hiermit können Sie individuell die Leistungen der Mitarbeitenden verbessern und damit Ihre Angebote und Dienstleistungen.

Für die Gesamtorganisation ist es besonders wichtig, dass Sie diese Weiterbildungen konsequent planen. Wir möchten Ihnen heute ein paar Leitfragen mit auf den Weg geben, die Sie bei der Auswahl der Fortbildungsangebote für 2013 zur Hilfe nehmen können. Je klarer Sie analysieren, an welchen Stellen Sie Handlungsbedarf sehen, umso stärker ist die Wirkung der Weiterbildung für die Kolleginnen und Kollegen aber auch für die Einrichtung insgesamt. Es lohnt sich hier Zeit zu investieren.

Als erstes sollten Sie die Bedarfe herausarbeiten. Hierbei können folgende Fragen helfen:

  1. In welchen Arbeitsbereichen in Ihrer Einrichtung gibt es Handlungsbedarf (eventuell ermitteln Sie systematisch Fehler im Rahmen Ihres QM-Systems, oder Sie stoßen immer wieder auf die gleichen Unklarheiten im Arbeitsalltag.)
  2. In welchen Bereichen sind Sie mit der Qualität der Umsetzung nicht zufrieden?
  3. Welche Ziele/Wünsche haben die Mitarbeitenden?
  4. Welche Angebote möchten Sie anbieten, um die beste Wirkung für Ihre Organisation zu erreichen?

 

Wenn Sie die Bedarfe identifiziert haben, sollten Sie sich überlegen, auf welche Art Sie die Themen bearbeiten möchten. Sind die Themen für alle interessant? Betrifft es nur bestimmte Personen? Sollen Inhouse-Schulungen durchgeführt  oder externe Angebote besucht werden? Ist das Thema so relevant, dass es sich lohnt, Experten ausbilden zu lassen, die ihr Wissen in der Einrichtung weitergeben?

Nach Festlegung der Themen und der Fortbildungsart sollten Sie eine Detailplanung machen, um die Realisierbarkeit der Schulungen zu überprüfen und eine erfolgreiche Umsetzung zu gewährleisten. Hierbei sollten Sie das genaue Thema festlegen, Zeit, Ort, Referenten, Kosten, etc. Als Anregung finden Sie hier einen Planungsbogen für Ihre Veranstaltung.