Kooperationen mit Hochschulen – Hochschulmarketing

Durch Kooperationen mit Hochschulen können potenzielle zukünftig Beschäftigte auf die Einrichtung oder das Unternehmen gezielt aufmerksam gemacht werden und die stark umworbene Zielgruppe der  „Fach- und Führungskräfte von Morgen“  kann direkt erreicht werden.

 

Über Praktika und die Betreuung von Abschlussarbeiten bietet sich Unternehmen darüber hinaus die Möglichkeit Student/innen besser kennenzulernen und somit die Personalauswahl zu verbessern.  Durch gezielte Kontakte zu einzelnen Fakultäten oder Studiengängen kann im Rahmen von Projektarbeiten, Veranstaltungen oder Lehraufträgen ein Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis hergestellt werden, der sowohl für die eigene Einrichtung als auch für die Hochschule interessant und gewinnbringend sein kann. Gleichzeitig wird ein hoher Bekanntheitsgrad der Einrichtung oder des Unternehmens unter den Studierenden erreicht.

Die Möglichkeiten Kontakt zu Hochschulen zu knüpfen sind vielfältig; hier ein Übersicht über die an vielen Hochschulen üblichen Kooperationsmöglichkeiten:

    • Teilnahme an Hochschulmessen/Veranstaltungen
    • Referententätigkeit oder Lehrauftrag
    • Abschlussarbeiten
    • Praktika
    • Projektarbeiten

Vor der  Kontaktaufnahme mit der Hochschule sollten Sie sich genaue Gedanken über die Ziele und Möglichkeiten und die Erwartungen an die angestrebte Kooperation machen.

 

Wichtig für eine gelingende  Kooperation mit Hochschulen beziehungsweise gelingendes Hochschulmarketing ist:

 

  1.  Stellenprofile: Erste Aufgabe der sozialen Organisationen ist die klare Ausarbeitung von Stellenprofilen bzw. eine mittelfristige Nachwuchsplanung, welche Bereiche mit Hochschulnachwuchs besetzt werden sollen.
     
  2.  Auswahl der Hochschulen: Im nächsten Schritt sollte die Auswahl der Hochschulen getroffen werden. Dies sind zuvorderst die räumlich nächstgelegenen Hochschulen. Dabei ist wichtig, deren Studiengänge zu prüfen und mit den Anforderungen der Organisationen zu vergleichen. (Alle Hochschulen stellen ihre Studiengänge ins Internet, Infos über staatliche Hochschulen finden sich z. B. auch auf den Seiten der Hochschulkonferenz  www.hrk.de). Benötigt die Organisation spezielle Studiengänge, die nur an wenigen ausgewählten Hochschulen angeboten werden, tritt die räumliche Nähe in den Hintergrund.
     
  3. Zentrale/ Dezentrale Ansprechpartner: Bei der Kontaktaufnahme ist zu prüfen, ob es zentrale Stellen wie Career Services oder Praxiskontaktstellen gibt und/ oder die Fakultäten einzeln angesprochen werden müssen, z. B. Sekretariate, einzelne Lehrstühle, Professoren usw.

4. Ausarbeitung möglicher Maßnahmen gemeinsam mit der Hochschule[1]



[1]Quelle: Heim Martina, Hochschulmarketing, www.perso-net.de    Das Personalkompendium im Netz