Stellenausschreibung

Den Gestaltungsmöglichkeiten bei der Stellenausschreibung bzw. der Stellenanzeige sind keine Grenzen gesetzt; allerdings sollten ein paar Punkte beachtet werden.

 

Inhalte einer Stellenanzeige:

  • Unternehmensbeschreibung: Größe und Branche der sozialen Einrichtung, Einrichtungszweck, Marktposition, vorhandene Standorte
  • Berufsbezeichnung: Titel der Stelle (z. B. Sozialpädagog/in, Jugend- und Heimerzieher/in, Altenpfleger/in)
  • Tätigkeitsbeschreibung: Auflistung der wichtigsten Tätigkeiten, Karrieremöglichkeiten, Aufgaben und Kompetenzen
  • persönliches Anforderungsprofil: Auflistung der Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Durchführung der beschriebenen Tätigkeiten erforderlich sind (z. B. selbständige Arbeitsweise, Belastbarkeit)
  • fachliches Anforderungsprofil: Auflistung der vorausgesetzten Aus-/Weiterbildung und der Berufserfahrung (z. B. Studium, mehrjährige Berufserfahrung, Fachweiterbildungen)
  • Leistungen: Beschreibung der Leistungen, die Sie dem Bewerber bieten (z. B. Aufstiegschancen, leistungsgerechte Entlohnung, freiwillige Sozialleistungen)
  • Kontaktaufnahme: Beschreibung, wie man sich bewerben kann (z. B. schriftlich, per Email, telefonisch, Kurzbewerbung)
  • Kontaktperson: Kontaktdaten des Ansprechpartners (Name, Telefonnummer, Emailadresse)[1]

 

Gestaltung und Platzierung der Stellenanzeige

Stehen die Inhalte der Stellenanzeige, geht es an die grafische Gestaltung. Hier gilt:

  • Aufmerksamkeit des Lesers bekommen: Geben Sie der Stellenanzeige einen Aufhänger/Eyecatcher.
  • Werte der Einrichtung wiederspiegeln: Layout entsprechend wählen und gestalten z.B. flippig, seriös usw.
  •  Schreibstil der Zielgruppe entsprechend wählen: Fachausdrücke vermeiden, wenn sie der Zielgruppe unbekannt sind.Stichworte wirken eher eintönig, Fließtexte werden schlecht wahrgenommen. Deshalb: den Leser aktiv ansprechen und kurze Sätze wählen, das wirkt aktiv und modern.

Ist die Stellenanzeige fertig, stellt sich die Frage, wo und wie sie veröffentlicht werden soll.

Die Möglichkeiten sind hierbei vielfältig, hängen aber auch davon ab, welche Zielgruppe angesprochen werden soll und wie viel Geld ausgegeben werden kann.

Gängige Möglichkeiten sind die eigenen Homepages, Internetstellenportale, Tageszeitungen, Fachblätter, Stellenmärkte von Hochschulen/Berufsfachsschulen o.ä.

Generell gilt: Stellen für Fachkräfte werden meist in den regionalen Tageszeitungen ausgeschrieben. Wohingegen Stellen für Führungskräfte oder Spezialist/innen in überregionalen Tageszeitungen, in Fach- oder Branchenblättern platziert werden.