Bina Bau

20160211_Bina-Bau_Förderleiste

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Berufliche Integration von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor allem mit Migrationshintergrund in eine Ausbildung in der Bauwirtschaft

Die Fördergeber:

Das Projekt Bina Bau wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund, Handlungsschwerpunkt Integration statt Ausgrenzung (IsA), durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

bmas_c_m_rgb            Europäischer Sozialfonds für Deutschlandeu_logo_2014_rgb_72ppi20160916_claim_integrationsrichtlinie

Unser Ziel:

Benachteiligte junge Menschen im Alter von 18 bis 35 Jahren insbesondere mit Migrationshintergrund, die noch keine abgeschlossene Berufsausbildung haben und sich für einen Ausbildungsberuf im Baubereich interessieren.

Die Zielgruppe:

Unter dem Motto „Finde Deinen Weg“ können die jungen Menschen eine Berufsperspektive entwickeln und eine berufliche Ausbildung in der Bauwirtschaft beginnen.

Unsere Angebote und Aktivitäten:

Den Teilnehmenden des Projektes wird während eines Zeitraums von maximal einem Jahr eine praxisnahe und individuelle Vorbereitung und Unterstützung für eine betriebliche Ausbildung in der Bauwirtschaft geboten.

1. Orientierungsphase
Diese findet abwechselnd bei der Afög in Offenburg und im Kompetenzzentrum der Bauwirtschaft (KOMZET BAU) in Bühl (Baden) statt

Bei der Afög in Offenburg werden theoretische und lebenspraktische Inhalte vermittelt:

  • Berufsorientierung
  • Bewerbungstraining
  • Bearbeiten unterschiedlicher Themen, z.B. Finanzen, Arbeitswelt, Gesundheit, etc.

Zusätzlich findet während der gesamten Projektdauer eine persönliche Betreuung der Teilnehmenden statt.

Im KOMZET BAU Bühl gibt es die Möglichkeit, unterschiedliche Bauberufe praktisch kennen zu lernen, z.B.

  • Fliesenleger
  • Zimmerer
  • Stuckateur
  • Wärme-Kälte-Schallschutzisolierer
  • Maurer
  • Beton- und Stahlbetonbauer
  • Straßenbauer

2. Praktikumsphase (wohnortnah)
Wenn klar ist, welcher der Berufe der richtige für die Teilnehmerin bzw. den Teilnehmer ist, wird ein Ausbildungsbetrieb gesucht, in dem sie bzw. er ein Praktikum machen kann. Im Idealfall, wenn das Praktikum gut läuft, kann dort anschließend eine Berufsausbildung begonnen werden.

3. Ausbildungsbegleitung
Die Teilnehmende bzw. der Teilnehmer erhält Unterstützung während der ersten Monate in der Ausbildung, so dass sie bzw. er nicht alleine ist, falls Probleme auftreten. Damit wird der Gefahr eines vorzeitigen Abbruchs des Ausbildungsverhältnisses vorgebeugt.

Unsere Partner:

Projektdurchführende sind als Verbundpartner:

  • die Werkstatt PARITÄT gGmbH (Stuttgart),
  • die Arbeitsfördergesellschaft Ortenau (Offenburg) sowie
  • das Kompetenzzentrum der Bauwirtschaft Bühl (Bühl).

Bina Bau wird in enger Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern der Ortenau, des Landkreises Rastatt und der Stadt Baden-Baden sowie weiteren Partnern durchgeführt. Die Innungsbetriebe der südbadischen Bauwirtschaft stellen Praktika und Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Weitere Informationen:

Projektleitung Berndt Korten