Netzwerkbild des Projekts

Förderung

Das Projekt wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen der Reaktion auf die COVID-19-Pandemie gefördert.

Digitalisierung - auch in der Sozialen Arbeit?

Die digitale Transformation betrifft alle Lebensbereiche – auch die Soziale Arbeit. Durch die COVID-19-Pandemie wurde der Prozess noch zusätzlich beschleunigt, sodass die digitale Teilhabe zur grundlegenden Voraussetzung für die gesellschaftliche Teilhabe geworden ist. Das stellt uns als Werkstatt, die Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg e.V. und deren Beschäftigte vor große Herausforderungen. Denn durch den Wegfall persönlicher Beratungs- und Betreuungssettings, das Umstellen von Präsenzveranstaltungen auf Online-Formate, die Digitalisierung der Arbeitsprozesse und die plötzliche Veränderung von internen und externen Kommunikationsstrukturen müssen Veränderungen vorgenommen und an die neue Situation angepasst werden. Gleichzeitig entstehen dadurch aber auch neue Möglichkeiten für die unterschiedlichen Bereiche der Sozialen Arbeit.

Mit dem Projekt „Parität BW 4.0 – Digitalisierung praxisnah gestalten“ möchten wir, die Werkstatt PARITÄT, in Zusammenarbeit mit der Paritätischen Akademie Süd, diese Möglichkeiten fördern und Herausforderungen angehen, um Soziale Arbeit auch in Zukunft für, am und mit Menschen zu gestalten.

Gemeinsam mit 19 paritätische Mitgliedsorganisationen sollen dafür verschiedene Digitalisierungsvorhaben umgesetzt werden, die bspw. an der Verbesserung der internen Kommunikation und der Steigerung der digitalen Kompetenzen der Mitarbeiter*innen arbeiten oder neue Angebote für ihre Zielgruppen entwickeln. Ziel des Projekts ist es das digitale Empowerment von Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen sowie die digitale Transformation von Einrichtungen der Wohlfahrtspflege zu begleiten und zu unterstützen. 

Projektangebot

Die Projektumsetzung geschieht unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedarfe der Organisationen, der darin beschäftigten Mitarbeiter*innen und zum Wohle der Menschen, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Dafür erhalten die beteiligten Projektpartner durch das Projekt entscheidende Impulse und bedarfsgerechte Unterstützung. Digitale Anwendungen, die perspektivisch in Organisationen zum Einsatz kommen sollen, müssen zu den Strukturen und Prozessen der jeweiligen Einrichtung passen, d. h. die Implementierung solcher digitalen Anwendungen wird nur dann erfolgreich sein, wenn sie spürbaren Nutzen oder Erleichterung bringen und nicht nur dem Selbstzweck dienen. Darüber hinaus bezieht sich der Bedarf auch auf jene Menschen, die in den Organisationen arbeiten und vom Einsatz digitaler Anwendungen profitieren, um bspw. mehr Zeit für die Arbeit mit und am Menschen zu gewinnen. Denn nur eine bedarfsgerechte Prozessbegleitung und eine zielgerichtete Unterstützung, die das entsprechende Anwendungswissen vermittelt, haben die Chance nachhaltig auf die zukünftige Entwicklung einer Organisation zu wirken.

Damit auch weitere Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg von dem Projekt profitieren können, wird es verschiedene offene Qualifizierungs- und Informationsangebote geben. Außerdem werden die im Zuge des Projekts gemachten Erfahrungen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse der wissenschaftlichen Begleitung durch die Hochschule Esslingen, in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk DigIT in den paritätischen Strukturen verbreitet. Dadurch wird über die Umsetzung der konkreten Digitalisierungsvorhaben hinaus die digitale Transformation der Sozialen Arbeit unterstützt.

Projektbeteiligte

Kooperationspartner

Beteiligte Mitgliedsorganisationen

Ansprechperson

Blonde Dame mit dunklen Augen
Anna Banek
Finanzsachbearbeitung
0711 2155 422
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