Hintergrundbild

Förderung

Das Projekt „RENA - Paritätisches Netzwerk für Resilienz und Nachhaltigkeit für eine zukunftsfähige Sozialwirtschaft“ wird im Rahmen des Programms "rückenwind³ für Vielfalt, Wandel und Zukunftsfähigkeit in der Sozialwirtschaft" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Nachhaltigkeit und Resilienz sind Schlüssel für eine zukunftsfähige Sozialwirtschaft

Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege stehen heute vor enormen Herausforderungen. Themen wie Fachkraftgewinnung, Digitalisierung, Klimaschutz oder veränderte Erwartungen von Mitarbeitenden und Zielgruppen sind neben den rein rechtlichen Veränderungen zu meistern. Dies erfordert nicht weniger als einen Kulturwandel in den Organisationen. Um gemeinwohlorientierte Arbeit auch künftig ökonomisch erfolgreich leisten zu können, ist es somit unumgänglich, sich diesen Herausforderungen nach und nach zu stellen. Die Zielsetzung von RENA besteht darin, den Kulturwandel in den Organisationen des Paritätischen anzustoßen und zu begleiten. 

RENA hilft Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege mit vielfältigen Organisations- und Personalentwicklungsmaßnahmen dabei, eine passende nachhaltige Strategie zu etablieren. Dafür unterstützen wir bei der Entwicklung und Umsetzung eines individuellen Nachhaltigkeitsprojekts, orientiert an den jeweiligen Bedürfnissen und Ressourcen. 

REsilienz 
Die Resilienz einer Organisation besteht aus drei miteinander verbundenen Ebenen: Der Resilienz der einzelnen Mitarbeiter*innen, des Teams und der Organisationsstrukturen und -prozesse. Resiliente Organisationen bieten ein vertrauensvolles Arbeitsumfeld, in dem Mitarbeitende bestärkt und gefördert werden und konstruktiv mit Fehlern umgegangen wird. Eine Kultur der Offenheit in Bezug auf die Weiterentwicklung von Mitarbeiter*innen und von Prozessen ermöglicht es, vorausschauend neue Wege zu gehen, um den eigenen Auftrag zukunftsfähig zu machen. RENA betrachtet organisationale Resilienz als Prävention, um auf Veränderungen kompetent reagieren und so zukünftige Herausforderungen und Krisen besser bewältigen zu können.

 
NAchhaltigkeit 
Nachhaltigkeit ist der Schlüssel zu einer zukunftsfähigen Sozialwirtschaft und soll in den Mitgliedsorganisationen des Paritätischen als ein zentrales Thema platziert werden. Veränderte Erwartungshaltungen von Mitarbeitenden, Klient*innen, Partner*innen, Banken oder Förderern erfordern nachhaltiges Handeln. Nachhaltigkeit ist mehr als Umwelt- oder Klimaschutz. Sie stützt sich auf die drei Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziales. Nachhaltiges Handeln bedeutet, gewissenhaft mit Ressourcen umzugehen, nicht nur in einem ökologischen, sondern auch in einem sozialen und einem wirtschaftlichen Sinne.

Nachhaltigkeit und Resilienz bedingen sich demnach gegenseitig. Ein organisationaler Kulturwandel in Richtung Nachhaltigkeit ist nur möglich, wenn Einrichtungen resilient auf Veränderungen reagieren und sich anpassen können.  

Informationsmaterial

Digitales Magazin RENA - Praxiswissen und Handlungsempfehlungen

Das Digitale Magazin "RENA - Praxiswissen und Handlungsempfehlungen" stellt die Ergebnisse und Erfahrungen aus der dreijährigen Umsetzung des Projektes RENA vor.

Projektangebot

RENA bietet aufeinander abgestimmte Qualifizierungs- und Beratungsangebote sowie Vernetzungsmöglichkeiten exklusiv für Mitgliedsorganisationen des Paritätischen in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. 

Was erhalten Sie?

  • Unterstützung bei der Organisationsentwicklung und dem Kulturwandel unter den Aspekten ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit
  • Personalentwicklung durch Qualifizierungsangebote und Teilnahme an Netzwerktreffen
  • Vorbereitung auf zukünftige Herausforderungen, auch über die Projektlaufzeit hinaus
  • Laufende Prozessbegleitung und individuelle Beratung von Expert*innen bei Ihrem Nachhaltigkeitsprojekt
  • Vernetzung und Erfahrungstransfer mit anderen Einrichtungen mit ähnlichen Themen/Herausforderungen 

Was bringen Sie mit?

  • Bereitschaft, mit uns zusammen eine Bestands- und Bedarfsaufnahme für Ihre Einrichtung durchzuführen
  • Motivation, ein konkretes Praxisprojekt zu entwickeln, das Sie in Ihrer Einrichtung umsetzen wollen
  • Engagierte Führungskräfte und Mitarbeiter*innen (2-4 Personen), die sich während der Projektlaufzeit um die Umsetzung kümmern
  • Lust auf Weiterbildung und Qualifizierung, um Nachhaltigkeit auch zukünftig in der Organisationsstruktur zu verankern
  • Interesse an Austausch und Vernetzung im Projektnetzwerk

Projekterfolge

Digitales Magazin RENA - Praxiswissen und Handlungsempfehlungen

Mit diesem Magazin stellen wir die Ergebnisse des Projektes „RENA - Paritätisches Netzwerk für Resilienz und Nachhaltigkeit für eine zukunftsfähige Sozialwirtschaft“ vor, das die Werkstatt PARITÄT gemeinsam mit vielen Partnern in den letzten drei Jahren durchgeführt hat. Wir möchten mit dieser Veröffentlichung einen Einblick in die breite Palette von kreativen Lösungen geben, die Organisationen der freien Wohlfahrtspflege bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen entwickeln und umsetzen können.

Das Ziel von RENA war es, einen Beitrag zum Kulturwandel in der Sozialwirtschaft zu leisten, der die Resilienz von Organisationen stärkt und eine zukünftige nachhaltige Entwicklung stützt. Mit diesem Magazin setzen wir dieses Vorhaben fort: Wir hoffen, dass die hier versammelten Überlegungen, Erfahrungen, Good-Practice-Beispiele und Kontakte auch über das Projekt hin aus Interesse und Anknüpfung finden.

Bitte beachten Sie: Je nach Ihrem Browser und Ihren Browsereinstellungen kann es vorkommen, dass einige Elemente in der interaktiven PDF-Datei nicht bedient werden können. Wir empfehlen Ihnen, die Datei herunter zu laden und auf Ihrem Rechner zu öffnen, um alle Funktionen nutzen zu können.

Digitales Magazin RENA - Praxiswissen und Handlungsempfehlungen
Akkordeonelement
links
Titelbild Digitales Magazin RENA

Mit diesem Magazin stellen wir die Ergebnisse des Projektes „RENA - Paritätisches Netzwerk für Resilienz und Nachhaltigkeit für eine zukunftsfähige Sozialwirtschaft“ vor, das die Werkstatt PARITÄT gemeinsam mit vielen Partnern in den letzten drei Jahren durchgeführt hat. Wir möchten mit dieser Veröffentlichung einen Einblick in die breite Palette von kreativen Lösungen geben, die Organisationen der freien Wohlfahrtspflege bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen entwickeln und umsetzen können.

Das Ziel von RENA war es, einen Beitrag zum Kulturwandel in der Sozialwirtschaft zu leisten, der die Resilienz von Organisationen stärkt und eine zukünftige nachhaltige Entwicklung stützt. Mit diesem Magazin setzen wir dieses Vorhaben fort: Wir hoffen, dass die hier versammelten Überlegungen, Erfahrungen, Good-Practice-Beispiele und Kontakte auch über das Projekt hin aus Interesse und Anknüpfung finden.

Bitte beachten Sie: Je nach Ihrem Browser und Ihren Browsereinstellungen kann es vorkommen, dass einige Elemente in der interaktiven PDF-Datei nicht bedient werden können. Wir empfehlen Ihnen, die Datei herunter zu laden und auf Ihrem Rechner zu öffnen, um alle Funktionen nutzen zu können.

Abschlussforum
Das Bild zeigt einen Screenshot aus der Videoübertragung der Podiumsdiskussion beim Abschlussforum mit den Köpfen der beteiligten Personen.

 

Soziale Organisationen zukunftsfähig machen! Praxiswissen und Handlungsempfehlungen zu zentralen Herausforderungen der Personal- und Organisationsentwicklung lautete der Titel unseres Abschlussforums für das Projekt RENA, das am 25.02.2026 online stattgefunden hat. 

In unserem Projekt „RENA - Paritätisches Netzwerk für Resilienz und Nachhaltigkeit für eine zukunftsfähige Sozialwirtschaft“ konnten wir über einen Zeitraum von drei Jahren mehr als 30 Einrichtungen der Sozialwirtschaft aus verschiedenen Arbeitsfeldern beraten und begleiten. Basierend auf dem jeweiligen Bedarf zu Themen wie Fachkräftegewinnung/-bindung, Digitalisierung, Wissensmanagement, Unternehmensstrategie u.v.m. wurden mit vielfältigen Organisations- und Personalentwicklungsmaßnahmen individuelle Lösungsansätze entwickelt und umgesetzt.

Gemeinsam mit Projektbeteiligten, Berater*innen und weiteren Expert*innen blicken wir auf zentrale Erkenntnisse und Good Practices, stellen Handlungsempfehlungen vor und bieten Raum für Austausch und Diskussion

Programm

09:00 - 09:20 Uhr
Begrüßung und Projektvorstellung 

09:20 - 10:10 Uhr
Impulsvortrag und Diskussion 
Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes

10:20 - 11:20 Uhr
Podiumsdiskussion: Herausforderungen und Lösungswege zu organisationaler Entwicklung, Resilienz und Nachhaltigkeit 
mit: Felix Bastam (Erdmännchen & Bär), Susanne Ebert (Pro Bono Allianz Deutschland/Schmid-Stiftung), Juliane Fabian (Verein Dreycedern), Christian Sigg (Landesverband Lebenshilfe Baden-Württemberg), Alice van Scoter (Futura Experts) und Beiträgen aus dem Publikum

11:20 - 11:30 Uhr
Vorstellung Digitales Abschlussmagazin Projekt RENA

11:40 - 12:55 Uhr
Themenräume
Austausch und Lösungsansätze zu konkreten Herausforderungen bei der Personal- und Organisationsentwicklung

Unter Links sind Inputs aus den Themenräumen zu finden

Impressionen vom Abschlussforum

Impulsvortrag und Diskussion - Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes
Austausch und Lösungsansätze zu konkreten Herausforderungen bei der Personal- und Organisationsentwicklung
Austausch und Lösungsansätze zu konkreten Herausforderungen bei der Personal- und Organisationsentwicklung
Austausch und Lösungsansätze zu konkreten Herausforderungen bei der Personal- und Organisationsentwicklung
Abschlussforum
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Das Bild zeigt einen Screenshot aus der Videoübertragung der Podiumsdiskussion beim Abschlussforum mit den Köpfen der beteiligten Personen.

 

Soziale Organisationen zukunftsfähig machen! Praxiswissen und Handlungsempfehlungen zu zentralen Herausforderungen der Personal- und Organisationsentwicklung lautete der Titel unseres Abschlussforums für das Projekt RENA, das am 25.02.2026 online stattgefunden hat. 

In unserem Projekt „RENA - Paritätisches Netzwerk für Resilienz und Nachhaltigkeit für eine zukunftsfähige Sozialwirtschaft“ konnten wir über einen Zeitraum von drei Jahren mehr als 30 Einrichtungen der Sozialwirtschaft aus verschiedenen Arbeitsfeldern beraten und begleiten. Basierend auf dem jeweiligen Bedarf zu Themen wie Fachkräftegewinnung/-bindung, Digitalisierung, Wissensmanagement, Unternehmensstrategie u.v.m. wurden mit vielfältigen Organisations- und Personalentwicklungsmaßnahmen individuelle Lösungsansätze entwickelt und umgesetzt.

Gemeinsam mit Projektbeteiligten, Berater*innen und weiteren Expert*innen blicken wir auf zentrale Erkenntnisse und Good Practices, stellen Handlungsempfehlungen vor und bieten Raum für Austausch und Diskussion

Programm

09:00 - 09:20 Uhr
Begrüßung und Projektvorstellung 

09:20 - 10:10 Uhr
Impulsvortrag und Diskussion 
Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes

10:20 - 11:20 Uhr
Podiumsdiskussion: Herausforderungen und Lösungswege zu organisationaler Entwicklung, Resilienz und Nachhaltigkeit 
mit: Felix Bastam (Erdmännchen & Bär), Susanne Ebert (Pro Bono Allianz Deutschland/Schmid-Stiftung), Juliane Fabian (Verein Dreycedern), Christian Sigg (Landesverband Lebenshilfe Baden-Württemberg), Alice van Scoter (Futura Experts) und Beiträgen aus dem Publikum

11:20 - 11:30 Uhr
Vorstellung Digitales Abschlussmagazin Projekt RENA

11:40 - 12:55 Uhr
Themenräume
Austausch und Lösungsansätze zu konkreten Herausforderungen bei der Personal- und Organisationsentwicklung

Unter Links sind Inputs aus den Themenräumen zu finden

Impressionen vom Abschlussforum

Impulsvortrag und Diskussion - Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes
Austausch und Lösungsansätze zu konkreten Herausforderungen bei der Personal- und Organisationsentwicklung
Austausch und Lösungsansätze zu konkreten Herausforderungen bei der Personal- und Organisationsentwicklung
Austausch und Lösungsansätze zu konkreten Herausforderungen bei der Personal- und Organisationsentwicklung
RENA oder die Kunst eine Firma zu übergeben - aus dem Jahresbericht 2024 der Plan B gGmbH

RENA ODER DIE KUNST EINE FIRMA ZU ÜBERGEBEN

von HARALD STICKEL Geschäftsführer Plan B gGmbH bis Sept. 2024 - Dipl. Sozialarbeiter FH

Ich hatte mich im Februar 2024 entschieden, vorzeitig in Ruhestand zu gehen. Das entsprach nicht dem ursprünglichen Plan, denn das Ende sollte erst im Mai 2025 sein. Aber meine gesundheitliche Situation hatte sich verschlechtert, sodass ich am liebsten bereits im September 2024 den Ruhestand antreten wollte. Meine designierte Nachfolgerin Isabella Heilig war dabei erst mal überrascht und nicht erfreut über diese zeitliche Verschiebung. Was uns die Entscheidung dann am Ende leichter gemacht hat: Wir haben uns für RENA (Paritätisches Netzwerk für Resilienz und Nachhaltigkeit für eine zukunftsfähige Sozialwirtschaft) beim Paritätischen Landesverband beworben. RENA fasst verschiedene Beratungseinrichtungen/Träger der Wohlfahrtspflege bundeslandübergreifend zusammen, die sich mit der Weiterentwicklung der Arbeit und den Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Bindung und Akquirierung von Mitarbeitenden oder dem Übergang der Geschäftsführung beschäftigen. Die Idee war, dass die beteiligten Einrichtungen voneinander profitieren, indem sie ähnliche Themen herausarbeiten und sie gemeinsam lösen. Ein Teil des Projekts war die Begleitung der Geschäftsführer:innen und weiteren Mitarbeitenden, die Projektinhalte nach innen übersetzen sollten.

Im Rahmen von RENA sollte uns ein Coach zur Seite gestellt werden, die auf die Umsetzung der von uns formulierten Ziele achtet und sie gemeinsam mit uns bearbeitet. Bei dem ersten Termin mit der Beraterin, war schnell klar, dass wir unseren gemeinsamen Fokus auf den Übergang der Geschäftsführung legen werden und die anderen Themen hinten anstellen würden. Die Begegnung und die Zusammenarbeit mit Frau Voges von https://www.servicedesign-suedwest.de/ hat dazu beigetragen, dass Dinge, an die wir selbst nicht gedacht hätten, auf der Agenda waren:

  • Führungsstil des alten GF und der neuen GF
  • Befürchtungen der Mitarbeitenden angesichts des Wechsels
  • Unterscheidung der Funktion und der Rollen als GF
  • Erarbeitung der Rollen und ihrer Implikationen
  • Erarbeitung einer Wissenslandkarte auf der alle Themen, die für die GF der Plan B gGmbH von Bedeutung sind
  • Verteilung der Verantwortlichkeiten mit den Teamleiter:innen
  • Wen kann ich für welche Rollen als Geschäftsführerin einbeziehen und wo finde ich die Informationen dafür…

Ein großer Teil der Arbeit hat nur mit uns Geschäftsführer:innen stattgefunden und ein weitere mit auswählten Mitarbeitenden und den Teamleiter:innen. Diese Aufzählung gibt nur schlaglichtartig wieder, welchen Prozess wir hier hatten. Ein Teil des Prozesses war, dass wir beide, Isabella und ich uns nähergekommen sind und sehr offen die notwendigen Dinge austauschen konnten. Der andere Teil war die Sicht von außen, die unsere Arbeit kritisch hinterfragt hat. Etwa wie funktioniert die Öffentlichkeitsarbeit, wo sollte sie nachgesteuert werden, sind wir mit den Zielen auf dem richtigen Weg und wie wird unsere Firma als Marke wahrgenommen? Wir haben dadurch einen guten Übergang geschaffen. Isabella konnte die Aufgaben gut übernehmen … immer mit der »Wissenslandkarte im Hintergrund«.

RENA oder die Kunst eine Firma zu übergeben - aus dem Jahresbericht 2024 der Plan B gGmbH
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RENA ODER DIE KUNST EINE FIRMA ZU ÜBERGEBEN

von HARALD STICKEL Geschäftsführer Plan B gGmbH bis Sept. 2024 - Dipl. Sozialarbeiter FH

Ich hatte mich im Februar 2024 entschieden, vorzeitig in Ruhestand zu gehen. Das entsprach nicht dem ursprünglichen Plan, denn das Ende sollte erst im Mai 2025 sein. Aber meine gesundheitliche Situation hatte sich verschlechtert, sodass ich am liebsten bereits im September 2024 den Ruhestand antreten wollte. Meine designierte Nachfolgerin Isabella Heilig war dabei erst mal überrascht und nicht erfreut über diese zeitliche Verschiebung. Was uns die Entscheidung dann am Ende leichter gemacht hat: Wir haben uns für RENA (Paritätisches Netzwerk für Resilienz und Nachhaltigkeit für eine zukunftsfähige Sozialwirtschaft) beim Paritätischen Landesverband beworben. RENA fasst verschiedene Beratungseinrichtungen/Träger der Wohlfahrtspflege bundeslandübergreifend zusammen, die sich mit der Weiterentwicklung der Arbeit und den Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Bindung und Akquirierung von Mitarbeitenden oder dem Übergang der Geschäftsführung beschäftigen. Die Idee war, dass die beteiligten Einrichtungen voneinander profitieren, indem sie ähnliche Themen herausarbeiten und sie gemeinsam lösen. Ein Teil des Projekts war die Begleitung der Geschäftsführer:innen und weiteren Mitarbeitenden, die Projektinhalte nach innen übersetzen sollten.

Im Rahmen von RENA sollte uns ein Coach zur Seite gestellt werden, die auf die Umsetzung der von uns formulierten Ziele achtet und sie gemeinsam mit uns bearbeitet. Bei dem ersten Termin mit der Beraterin, war schnell klar, dass wir unseren gemeinsamen Fokus auf den Übergang der Geschäftsführung legen werden und die anderen Themen hinten anstellen würden. Die Begegnung und die Zusammenarbeit mit Frau Voges von https://www.servicedesign-suedwest.de/ hat dazu beigetragen, dass Dinge, an die wir selbst nicht gedacht hätten, auf der Agenda waren:

  • Führungsstil des alten GF und der neuen GF
  • Befürchtungen der Mitarbeitenden angesichts des Wechsels
  • Unterscheidung der Funktion und der Rollen als GF
  • Erarbeitung der Rollen und ihrer Implikationen
  • Erarbeitung einer Wissenslandkarte auf der alle Themen, die für die GF der Plan B gGmbH von Bedeutung sind
  • Verteilung der Verantwortlichkeiten mit den Teamleiter:innen
  • Wen kann ich für welche Rollen als Geschäftsführerin einbeziehen und wo finde ich die Informationen dafür…

Ein großer Teil der Arbeit hat nur mit uns Geschäftsführer:innen stattgefunden und ein weitere mit auswählten Mitarbeitenden und den Teamleiter:innen. Diese Aufzählung gibt nur schlaglichtartig wieder, welchen Prozess wir hier hatten. Ein Teil des Prozesses war, dass wir beide, Isabella und ich uns nähergekommen sind und sehr offen die notwendigen Dinge austauschen konnten. Der andere Teil war die Sicht von außen, die unsere Arbeit kritisch hinterfragt hat. Etwa wie funktioniert die Öffentlichkeitsarbeit, wo sollte sie nachgesteuert werden, sind wir mit den Zielen auf dem richtigen Weg und wie wird unsere Firma als Marke wahrgenommen? Wir haben dadurch einen guten Übergang geschaffen. Isabella konnte die Aufgaben gut übernehmen … immer mit der »Wissenslandkarte im Hintergrund«.

Jahresrückblick 2023

Lesen Sie zum Jahreswechsel unseren Rückblick auf die Projektaktivitäten im Jahr 2023

Jahresrückblick 2023
Akkordeonelement

Lesen Sie zum Jahreswechsel unseren Rückblick auf die Projektaktivitäten im Jahr 2023

Workshop zum Projektauftakt

Am 11.07.2023 hat der Auftaktworkshop mit der ersten Gruppe aus 15 Organisationen stattgefunden.

Workshop zum Projektauftakt
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Am 11.07.2023 hat der Auftaktworkshop mit der ersten Gruppe aus 15 Organisationen stattgefunden.

Projektbeteiligte

Kooperationspartner

Das Projekt wird von der Werkstatt PARITÄT in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Hessen, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Rheinland-Pfalz / Saarland und der Paritätischen Akademie Süd durchgeführt

Projektteilnehmende

Ansprechperson

Dame mit Brille blickt in die Kamera
Antje Heide-Picht
Finanzen und Controlling
0151 15986833
Frau in dunklem Blazer und hellblauer Bluse blickt frontal in die Kamera
Sandra Weeber
Finanzsachbearbeitung
0151 72435175