Projektangebote von SELMA für Fortbildung

  • SELMA-Summer-School 2026 im Rahmen des Fortbildungsprogramms 

    „Informiert und auf Augenhöhe – Sensibilisierung hinsichtlich von Prostitution/Sexarbeit“ 

    Die Veranstaltungen der SELMA-Summer-School richten sich an:
    Mitarbeiter*innen des Hilfesystems (bspw. Jobcenter, Gesundheitsamt, Ordnungsamt, Fachberatungsstellen) und der Polizei, medizinisches Fachpersonal (bspw. Ärzt*innen, Hebammen), Studierende, Bufdis sowie die interessierte Öffentlichkeit

    Ziel der Veranstaltungen: Teilnehmer*innen setzen sich mit dem komplexen Themenfeld Prostitution/Sexarbeit auseinander und/oder mit Themen, die in Bezug zu Prostitution/Sexarbeit stehen können (bspw. Mehrfachdiskriminierung, Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung). Mit den Veranstaltungen soll gefördert werden: ein differenzierter Blick sowie eine offene und wertschätzende Haltung, die unabdingbar sind, um Menschen im professionellen Kontext diskriminierungssensibel und auf Augenhöhe zu begegnen. 

    Anmeldung: Die Teilnahme ist nur nach persönlicher Anmeldung möglich. Die einzelnen Anmeldefristen sowie Links zur Veranstaltungsanmeldung finden Sie bei den einzelnen Veranstaltungsbeschreibungen. Die Veranstaltungen finden online via Zoom statt und sind kostenfrei. 

    Programm:

    • SELMA-Fortbildung: „Informiert und auf Augenhöhe - Grundlagen hinsichtlich von Prostitution/Sexarbeit“ (SELMA-Team, Sarah-Sophie Richter, Sexarbeiterin)
      Termin: 09.06.2026, 09:30 - ca. 13:00 Uhr
      Teilnehmer*innen der SELMA-Online-Fortbildung erhalten eine Einführung in das komplexe Themenfeld “Prostitution/Sexarbeit” und werden darin unterstützt, diskriminierungssensibel und auf Augenhöhe zu beraten. Ziel der Fortbildung ist es, einen differenzierten Blick sowie eine wertschätzende Haltung zu fördern. Die Fortbildung ist kostenfrei. 
      Anmeldefrist: 05.06.2026, zur Anmeldung gelangen Sie hier. 
       
    • Workshop: Sexarbeit und Arbeitsmigration aus dem östlichen Europa (Dr. Ursula Probst, FU Berlin)
      Termin: Mi., 17.06.2026, 09:30 bis ca. 12:30 Uhr
      Im öffentlichen Diskurs über Prostitution/Sexarbeit taucht immer wieder „die osteuropäische Prostituierte“ auf. Aber wer ist diese eigentlich und was ist überhaupt Osteuropa? Mit Dr. Ursula Probst begeben sich Workshop-Teilnehmer*innen auf eine Spurensuche, hinterfragen Stereotype und stoßen – spoiler alert! – auf weit vielfältigere Lebensrealitäten und Motivationen, als dies häufig nahegelegt wird. 
      Anmeldefrist: 12.06.2026, zur Anmeldung gelangen Sie hier.
       
    • Workshop: Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung – differenzieren, informieren, erkennen (Regina Fuchs, FreiJa, Freiburg, Fortbildungsprojekt PIJA+)
      Termin: Mi., 08.07.2026, 10:00 bis ca. 12:00 Uhr
      In diesem Workshop wird differenziert (Prostitution vs. Menschenhandel), informiert (über Risikofaktoren für Menschenhandel und Täter*innenstrategien) und anhand von Fallbeispielen aufgezeigt, wie Menschenhandel in der Realität aussehen kann und betroffene Personen erkannt werden können. 
      Anmeldefrist: 03.07.2026, zur Anmeldung gelangen Sie hier.
       
    • Workshop: Mehrfachdiskriminierung mit Fokus auf Prostitution/ Sexarbeit (Büro für diskriminierungs-kritische Arbeit, Stuttgart)
      Termin: Di., 14.07.2026, 09:30 bis ca. 13:00 Uhr
      Prostituierte/Sexarbeiter*innen sind häufig von Mehrfachdiskriminierung betroffen. Sie erfahren Diskriminierung nicht nur aufgrund ihrer Tätigkeit, sondern u.a. auch aufgrund ihres Geschlechts, ihrer (zugeschriebenen) Herkunft, ihrer sozialen Stellung. Was aber ist Mehrfachdiskriminierung genau? Wie wirkt sie sich auf das Leben von Betroffenen aus? Wie stabilisieren die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen die Diskriminierung? Diesen Fragen gehen Teilnehmer*innen gemeinsam mit dem Büro für diskriminierungskritische Arbeit nach und reflektieren dabei auch eigene Vorurteile und Stereotype.
      Anmeldefrist: 10.07.2026, zur Anmeldung gelangen Sie hier.
       

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    Gruppenspezifisches Angebot

    Im Rahmen des Projekts SELMA bieten wir laufend die Möglichkeit an, gruppenspezifische Fortbildungsveranstaltungen zu buchen. Das gruppenspezifische Angebot basiert auf der o.g. Online-Fortbildung, kann aber um individuelle Fragestellungen erweitert werden. 
    Bitte wenden Sie sich bei Interesse an: Christiane Bernhardt, Öffentlichkeitsarbeit & Sensibilisierung SELMA.